Details

zurück zur Übersicht

Besteigung des Großglockner

 Termin: 06.-08.06.2011

Angret und Ralf Neubauer, Karlheinz Berger und Michele Strenzke hatten sich vorgenommen, den Start beim „Glocknerkönig“-Radrennen mit der Besteigung des Großglockner zu verbinden. Während der Autofahrt von Bruck zum Glocknerhaus (2.132 m) konnten sie am Montag noch einmal das Rennen vom Vortag bis zum Fuschertörl Revue passieren lassen. Vom Glocknertor stiegen sie bis zum Margaritzenstausee (2.000 m) ab, um über die Stockerscharte (2.442 m) auf dem Wiener Höhenweg bis zur Salmhütte (2.644 m) zu gelangen. Während im Winterraum der Salmhütte das Basislager eingerichtet wurde, setzte bald starker Schneeregen mit Gewitter ein. Nach einer Ruhepause beruhigte sich auch das Wetter, so dass die Wegverhältnisse bis zur Hohenwartscharte erkundet werden konnten. In diesem Jahr lag kaum Schnee, so dass die mitgeführten Schneeschuhe nicht zum Einsatz kommen mussten.

Am nächsten Morgen begann um 7:00 Uhr, bei klarer Sicht der Aufstieg. Durch die Hohenwartscharte und auf dem Salmenkamp wehte dann bereits ein heftiger Wind, der während der Rast in der Erzherzog Johann Hütte auf der Adlersruhe (3.454 m) dichte Wolken heranblies.

Mit Steigeisen ging es weiter durch den Nebel. Über das steile Glocknerleitl wurde der Grat zum  Kleinglockner (3.783 m) erreicht. Von dort folgte der Abstieg in die Glocknerscharte an einem fixen Stahlseil. An dessen Ende befestigte Michele ein 60 m langes Kletterseil, an dem sich alle über den schmalen Firngrat hinüber zum Grat des Großglockner und weiter zwischen den vorhandenen Stahlstangen sichern konnten. Bald erreichten alle den Gipfel mit dem Kreuz. Mittlerweile hatte Schneefall eingesetzt, so dass nur schnell ein paar Fotos geschossen wurden. Vom Kleinglockner seilte man dann vier mal bis ins halbe Glocknerleitl ab, was einige Zeit in Anspruch nahm. Der Rest des Abstieges erfolgte seilfrei. Trotz dichtem Nebel fand man die Erzherzog Johann Hütte wieder.

Über den Aufstiegsweg gelangte man über den Salmenkamp und das obere Hoffmanskees wieder hinab zur Hohenwartscharte. Je tiefer man kam um so mehr feuchter wurde der Niederschlag und war am Ende nur noch Starkregen. Nach 10 Stunden waren alle froh, in der Salmhütte die nassen Sachen ausziehen zu können. Bald schnurrten die Kocher und bei heißem Tee und einer warmen Mahlzeit hob sich die Stimmung wieder.

Der nächste Morgen begann erst einmal trocken. Ein paar Regenschauer beim Abstieg konnten angesichts der bevorstehenden Heimreise gut ertragen werden.

Michele Strenzke

 

Bild 1 Bild 2 Bild 3 Bild 4
Bild 5 Bild 6 Bild 7 Bild 8
Bild 9 Bild 10 Bild 11 Bild 12
Bild 13 Bild 14 Bild 15 Bild 16

Generated by Tablegallery Creator

zurück zur Übersicht

www.ssv-eintracht-naumburg.de