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Thema: Cross de Luxe - Schinderei im ehemaligen Tagebau
   
Termin:  27.09.2014
Ort: Markkleeberger See bei Leipzig
 

Am Markkleeberger See bei Leipzig trafen sich am vergangenen Wochenende mehr als 2.000 "Verrückte", die sich einer in den letzten Jahren boomenden trendsportlichen Herausforderung stellen wollten. Nach Vorbild des englischen Tough-Guy-Rennens bauten die Sportfreunde Neuseenland nun schon zum fünften Mal einen Parcours mit 22 natürlichen und künstlichen Hindernissen in die westsächsische Bergbau-Folgelandschaft.

Eine acht Kilometer lange, hügelige Laufstrecke, garniert unter anderem mit tiefen Schlammlöchern, hohen Klettergerüsten, schwankenden Holzstegen und Netzbrücken, einer Schwimmstrecke, einer steilen Treppe und einer langen, steilen Rutschbahn, konnte ein oder zwei Mal absolviert werden.
Allen mutigen Teilnehmern aus ganz Deutschland forderte sie viel Kraft, Kondition, Koordination und
eine gehörige Portion Leidensfähigkeit ab.
Wegen der großen Teilnehmerzahl wurde das Feld je Streckenlänge in mehrere Blöcke geteilt, die ihre Rennen separat, nacheinander absolvierten. Im Gesamtergebnis wurden dann die jeweils gelaufenen Zeiten einsortiert.

Mit an den Start gingen auch neun Naumburger Frauen und Männer, darunter acht von der SSV Eintracht Naumburg – meist Leichtathleten oder Kletterer und Bergsteiger. Da alle Teams in unterschiedlichen Blöcken starteten, konnten sie und die mitgereisten Familienfanblocks sich wechselseitig begleiten und anfeuern.

Als erster ging Michael Strenzke über 16 Kilometer ins Rennen. Er kannte das Event schon von vor zwei Jahren, teilte sich seine Kräfte gut ein und wurde in seinem Block Elfter. Am Ende belegte er in der Gesamtwertung mit 1:46:39 Stunden Platz 38.

Dann folgten über acht Kilometer Dirk Werther, Jonas Schütze, Gunnar Kerber und Thomas Messner als Team „Naumburg de luxe“. Gemeinsam belegten alle vier den neunten Rang in der Teamwertung der Männer. Dirk (56:50 Minuten) errang Platz 26/64. Der erst 14-jährige Jonas (58:41 Minuten) belegte Platz 41/88. Gunnar (1:02:04 Stunden) kam auf Platz 63/140 ein. Thomas (1:05:33 Stunden) komplettierte das Team mit Platz 88/197.

Die gleiche Strecke nahmen Mathilda Neubauer, Sephanie Schüler, Madelaine Bratfisch und Lisa Hofmann als „Die kranken Schwestern“ in Angriff. Für eine große Überraschung sorgte dabei die fast 16-jährige Mathilda. Trotz einigem Zeitverlust am Hangelseil der Steilwand konnte sie am Ende mit einer Zeit von 57:34 Minuten einen hervorragenden zweiten Gesamtplatz bei den Frauen belegen. Auch Stephanie (1:13:16 Stunden) reihte sich mit Platz 19/44 im Vorderfeld ein. Madeleine (1:30:31 Stunden) schlug sich leicht gehandicapt ebenfalls sehr achtbar und wurde 68/148. Lisa Hofmann (1:49:45 Stunden) erreichte als 132/294. das Ziel. Das Damenteam belegte somit Platz 39.

Am Ende waren alle glücklich über die gezeigten Leistungen und froh, dass neben ein paar blauen Flecken sowie Schrammen an Schienbeinen und Knien keine ernsthaften Verletzungen davongetragen wurden.

Michael Strenzke

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